Babyschwimmen zur Förderung
Mittlerweile bieten fast alle Sportvereine und auch die größeren Schwimmbäder Kurse für Babyschwimmen an. Etwa ab dem Alter von 3 Monaten kann problemlos mit dem Babyschwimmen angefangen werden.
Nicht nur für die Eltern, ist die Zeit im warmen Wasser entspannen und erholend. Auch für das Baby ist Babyschwimmen ein großes und spannendes Erlebnis. Die Bewegungs- und Sinnesfähigkeit wird gefördert, die geistige Aufnahmefähigkeit wird gestärkt und neue Eindrücke helfen Ihrem Baby dabei, sich auf das Abenteuer Leben einzulassen.
Damit das Babyschwimmen für alle Beteiligten ein Vergnügen bleibt, sollte das Tragen einer Aqua-Windel selbstverständlich sein.
Die Gewöhnung an das Element Wasser
Ein Baby, das ins Wasser getaucht wird, nimmt sogleich die sogenannte “Froschhaltung”, ähnlich der Haltung im Mutterleib, ein. Während der Zeit im Bauch der Mutter hat sich das Kind an eine feuchte Umgebung gewöhnt und daher haben Säuglinge auch keine Angst vor dem Wasser.
Dennoch sollte die Gewöhnung ans Schwimmen und ans Wasser Schritt für Schritt erfolgen. Zunächst hält ein Elternteil das Baby in seinen Armen und taucht es, erst waagrecht, dann senkrecht, bis zur Höhe seines Mundes in das Wasser ein. Dabei sollte eine vertrauensvolle und liebevolle Atmosphäre geschaffen und ständiger Blickkontakt mit dem Baby gehalten werden. Findet das Baby Gefallen an diesem neuem Spiel, kann mit dem nächsten Schritt begonnen werden.
Der Elternteil legt das Baby auf dem Rücken ins Wasser und hält es dabei weiterhin sicher fest. Signalisiert das Baby durch Mimik und durch fröhliches Strampeln, dass es sich wohlfühlt, kann das Baby in senkrechter Haltung kurz untergetaucht und sofort wieder hoch geholt werden. Natürlich ohne loszulassen! Dabei schließt das Baby den Mund automatisch und atmet erst wieder an der Wasseroberfläche.
Hier ist viel Einfühlungsvermögen und Aufmerksamkeit erforderlich und natürlich auch die professionelle Unterstützung der Schwimmtrainer, denn diese sensible Phase entscheidet über den Erfolg des Schwimmtrainings. Fühlt sich das Baby weiterhin wohl und sicher, kann schließlich der letzte Schritt folgen. Der Elternteil kann das Baby vorsichtig loslassen und es bei den ersten eigenständigen Schwimmversuchen unterstützen.
