Rituale fördern das Einschlafen von Kindern
Familien mit kleinen Kindern kennen das Problem, wenn der Nachwuchs einfach nicht schlafen will. Doch am Ende des Tages sind auch die Eltern müde und möchten zur Ruhe kommen. Deshalb ist es für alle sinnvoll, wenn die Kleinen das zu Bett gehen lernen.
Den Tag ausklingen lassen
Gewöhnen Sie Ihr Kind an einen bestimmten Tagesablauf. Dazu gehört auch der Abend mit seinen Ritualen. Zunächst leiten Sie das zu Bett gehen ganz langsam ein, indem alles etwas ruhiger angegangen wird. Keine aufregenden Gespräche mehr und vor allem vermeiden Sie jeglichen Streit und Ärger. Jetzt wäre es gut, die Kleinen nicht mehr fernsehen zu lassen. Höchstens das Sandmännchen darf noch angeschaut werden. So kommt Ihr Kind mit der Zeit am Abend ganz von alleine in eine ruhigere Phase, die dem Schlaf förderlich ist.
Wie sich auch lebhafte Kinder beruhigen
Wenn Ihr Kind sehr lebhaft ist, sollten Sie überprüfen, ob es am Tage genügend Bewegungsmöglichkeiten gehabt hat. Kinder, die viel still sitzen müssen oder wenig nach draußen kommen, haben manchmal am Abend noch das Bedürfnis nach körperlicher Aktivität.
Ein kleiner Spaziergang mit dem Kind um die Häuserblocks schafft den Ausgleich. Schauen Sie mit ihm der kleinen Katze nach, die über den Weg huscht. Erklären Sie ihm, dass der Vogel dort drüben jetzt auch gleich schlafen gehen wird.
Rituale vermitteln Sicherheit
Abendbrot essen, Zähne putzen und sich waschen, diese und ähnliche Gepflogenheiten sollten möglichst zur selben Zeit ablaufen. Liegt Ihr Kind schließlich im Bett, hilft ein wenig Vorlesen oder eine selbst erfundene Geschichte erzählen, den Kindern in den Schlaf. Auch ein kleines Gebet vor dem Einschlafen eignet sich gut.
Kleine Kinder ängstigen sich oft im Dunkeln. Deshalb ist es sinnvoll, wenn im Kinderzimmer eine kleine Lampe ihr gemütliches Licht verbreitet. Kinder brauchen die Sicherheit, dass im Falle ihres Erwachens die Eltern anwesend sind. Mit dieser Gewissheit können sie ruhig schlafen.
